Höhepunkte
2011 Im Sommer 2011 reist das Orchester nach Venezuela und Ecuador, bevor im Herbst 2011 Sir Simon Rattle das Bundesjugendorchester erstmals dirigiert. Im Rahmen dieses Konzertes wird eine Förderstiftung für das Bundesjugendorchester gegründet.
2010 Zwei gemeinsame Konzerte mit dem Rockmusiker STING bei den Movimentos Festwochen in Wolfsburg. Konzert unter der Leitung von Kurt Masur beim Sommerfest des Bundespräsidenten in Schloss Bellevue.
2009 Das Bundesjugendorchester gibt anlässlich seines 40-jährigen Bestehens ein Festkonzert in der Kölner Philharmonie. Im kulturellen Vorprogramm der Fußball-Weltmeisterschaft 2010 gastiert es mit dem Bundesjugendjazzorchester in Südafrika. Konzerte in Johannesburg, Pretoria, Bloemfontein, Port Elisabeth und Kapstadt statt. Uraufführung und Ersteinspielung der neuen Filmmusik zu "Nathan der Weise" von Rabih Abou-Khalil in München für ARTE.
2008 Erstmals arbeitet das Orchester mit Tänzern des HAMBURG BALLETT und John Neumeier zusammen. Das Bundesjugendorchester erhält den Deutschen Musikpreis.
2007 Auf Einladung der Deutschen Botschaften und Goethe-Institute gibt das Bundesjugendorchester Konzerte im Rahmen der deutschen EU-Ratspräsidentschaft in London (GB), Prag (CZ), Bratislava (SK), Budapest (HU), Belgrad (SRB), Varazdin (HR), Ljubljana (SI). Sonderprojekte führen das Orchester nach Frankfurt a.M. (Deutsche Bundesbank) und Peking (Eröffnung zur Weltversammlung des Internationalen Musikrates).
2006 Das Bundesjugendorchester wird im Rahmen von „Deutschland – Land der Ideen“ als „ausgewählter Ort“ ausgezeichnet. Gastspiel in Venezuela: Unter der Leitung von Andris Nelsons und Gustavo Dudamel gibt das Orchester Konzerte in Caracas, Maracay, Coro, Barquisimeto, Merida und Valencia. Auf dem Programm steht u.a. die Uraufführung des „Concert for Cello and Orchestra“ von Tobias PM Schneid mit Alban Gerhardt als Solist.
2005 Das Bundesjugendorchester führt unter der Leitung von Gerd Albrecht im Auftrag des Auswärtigen Amtes und des Goethe Instituts eine Japan-Tournee im Rahmen von „Deutschland in Japan 05/06“ durch. Das Werk „approaching Mahler. Fanfare for Toblach“ von Bernd Franke wird uraufgeführt.
2004 100. Arbeitsphase. Auf dem Konzertprogramm steht das Werk „Also sprach Zarathustra“ unter der Leitung von Bernhard Klee. Es findet eine Filmproduktion durch den WDR, einen langjährigen Förderer und Partner des Bundesjugendorchesters, statt.
2003 Das Bundesjugendorchester unternimmt eine gemeinsame Tournee mit dem Bundesjazzorchester. Das Konzertprogramm beinhaltet u.a. „Night Creature“ von Duke Ellington unter der Leitung von Gunther Schuller.
2001 Das Bundesjugendorchester spielt ein Benefizkonzert für die Opfer des 11. September 2001 im Haus der Kulturen der Welt, Berlin. Veranstalter sind die Deutsche Stiftung Musikleben und die Atlantik-Brücke. Mit der Jugoslawien-Tournee des Bundesjugendorchesters findet die erste Tournee eines westlichen Orchesters durch das ehemalige Jugoslawien nach dem Krieg statt. Die Konzertorte sind Belgrad, Slavonski Brod und Zagreb.
2000 Das Bundesjugendorchester tritt die Tournee „Poland and Germany Together in the Heart of Europe“ unter der Schirmherrschaft von Aleksander Kwasniewski und Johannes Rau an. Veranstalter ist die Deutsche Stiftung Musikleben. Auf dem Programm steht u.a. die Uraufführung des Werkes „Nachklang, Spiegel für Orchester“ von Peter Ruzicka.
1998 Im Zusammenhang mit der Tournee „Thank you Amerika. 50 Jahre Luftbrücke.“ gibt das Bundesjugendorchester Konzerte in New York City, Washington D.C., Boston und Berlin unter der Leitung von Kurt Masur, veranstaltet von der Deutschen Stiftung Musikleben.
1997 Das Bundesjugendorchester führt die „Missa da Requiem“ von Giuseppe Verdi im ehemaligen Konzentrationslager Theresienstadt auf. Der künstlerische Leiter ist Gerd Albrecht.
1995 In Zusammenarbeit mit der IPPNW (Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges, Ärzte in sozialer Verantwortung e.V.) gibt das Bundesjugendorchester Konzerte zum 50. Jahrestag des Abwurfes der Atombombe auf Hiroshima und Nagasaki.
1992 Die „Europa-Hymne“ („Freude schöne Götterfunken“) wird mit dem Bundesjugendorchester für das ZDF aufgenommen. Das Stück ist das Titelwerk der täglichen Sendung zum Sendeschluss.
1990 Das Bundesjugendorchester führt eine Russlandtournee mit zwei Konzerten in Moskau (Jugendpalast und Tschaikowsky-Konservatorium) im Rahmen des „Festivals mit neuer deutscher Musik in der Sowjetunion“ durch.
1989 Bei der Deutschlandtournee im Auftrag der Bundesregierung zum Anlass „40 Jahre Bundesrepublik“ steht u.a. die Uraufführung des Werkes „Jardin“ von Reinhard Febel auf dem Konzertprogramm des Bundesjugendorchesters.
1987 Das Bundesjugendorchester begibt sich auf eine Konzertreise durch die DDR im Rahmen des Kulturabkommens BRD/DDR.
1987 Das Bundesjugendorchester wird zur 750 Jahr-Feier der Stadt Berlin mit ZDF-Liveübertragung erstmals von Gerd Albrecht geleitet.
1986 Die Konzerttournee durch Israel unter der Leitung von Gary Bertini endet mit einem Abschlusskonzert in der Henry Crown Symphony Hall in Jerusalem im Beisein des Staatspräsidenten Chaim Herzog sowie einem Besuch in der „Halle der Erinnerung“ in Yad Vashem.
1985 Richard von Weizsäcker lädt das Bundesjugendorchester zu einem Empfang nach ihrem Konzert zur Eröffnung des Europäischen Jahres der Musik in der Bonner Beethovenhalle ein. Auf Einladung des spanischen Kultusministeriums macht das Bundesjugendorchester eine Konzerttournee durch Spanien.
1984 Die Firma Daimler-Benz AG, heute Daimler AG, startet ihr beispielhaftes finanzielles Engagement für das Bundesjugendorchester.
1980 Die Bratscherin Tabea Zimmermann wird Mitglied des Bundesjugendorchesters.
1979 Der Geiger Christian Tetzlaff wird Mitglied des Bundesjugendorchesters.
1978 Das Bundesjugendorchester gibt 14 Konzerte in England im Rahmen der „Children’s Concerts“, unter anderem unter Carlo Maria Giulini.
1977 Der Dirigent und Pianist Christoph Eschenbach tritt als junger Solist mit dem Bundesjugendorchester auf.
1976 Das Bundesjugendorchester führt im Rahmen der deutsch-israelischen Jugendbegegnung „Spring in Jerusalem“ mit Liveübertragung im israelischen Fernsehen und Rundfunk eine Konzerttournee nach Israel durch.
1974 Die Brasilien-Tournee des Bundesjugendorchesters findet anlässlich der 150-Jahrfeier der deutschen Einwanderung in Brasilien statt. Die Tournee endet mit der Überreichung der Einwanderermedaille und elf Konzerten.
1972 Das Bundesjugendorchester führt auf Einladung des Kommunistischen Jugendverbandes in Rumänien eine Tournee durch Rumänien durch.
1971 Die Klarinettistin Sabine Meyer und der Dirigent und Geiger Christoph Poppen werden Mitglieder.
1970 Das Bundesjugendorchester wirkt an der 1. Internationalen Jugendorchester Begegnung unter der Leitung von Herbert von Karajan mit. Es erhält eine Auszeichnung durch die Herbert-von-Karajan-Medaille.
Das Werk „Edition D 1970“ von Werner Heider wird uraufgeführt.
1969 Das Bundesjugendorchester wird gegründet.




