Einfach Mitspielen!

Ihr seid neu mit dabei? Hier findet ihr alles, was ihr zum Mitspielen im Orchester und zur Organisation der Arbeitsphasen wissen müsst. Bei Fragen könnt ihr uns auch persönlich kontaktieren unter bundesjugendorchester(at)musikrat.de oder telefonisch unter 0228 2091-195.

Arbeitsweise

In der Regel führt das BJO jährlich drei Arbeitsphasen von etwa zwei- bis dreiwöchiger Dauer durch: Winter (Dezember/Januar), Frühjahr (Ostern), Sommer (Juli/August). Am Anfang einer Arbeitsphase wird unter der Leitung erfahrener Dozenten in Gruppenproben auf die Arbeit im Gesamtorchester vorbereitet. Tuttiproben mit dem Dirigenten schließen sich an. Eine Konzerttournee findet direkt im Anschluss an die Proben statt.

Aufnahme

Nach einer Vorauswahl aufgrund des Bewerbungsbogens wird zu einem Vorspiel eingeladen, bei dem die Qualifizierung zur Teilnahme an den Arbeitsphasen erfolgt. Bewerben können sich Instrumentalisten zwischen 14 und 17 Jahren. Die Vorspiele finden in der Regel im Herbst statt. Erste Preisträger des Bundeswettbewerbes „Jugend Musiziert“ in der Solowertung erhalten in der Regel automatisch eine Einladung zu einem Vorspiel. Jugendliche die in den Instrumenten Violine, Viola und Kontrabass den ersten oder zweiten Bundespreis erhalten haben, können ohne Probespiel in das Orchester aufgenommen werden. Bewerber, die ein Probespiel absolvieren, haben aber immer Vorrang.
Über das Ergebnis des Probespiels werden die Musiker ca. eine Woche später per Brief benachrichtigt.

Gebühren

Jedes Mitglied wird durch die Financiers des Bundesjugendorchesters mit Leistungen im Wert von ca. 2.000,- Euro pro Arbeitsphase gefördert. Der Eigenbeitrag für die Teilnahme an den Arbeitsphasen beläuft sich auf etwa 300,- Euro pro Arbeitsphase. Bei Auslandsreisen sind die Gebühren in der Regel höher. An- und Abreisekosten werden nicht erstattet.

Instrumente

Jedes Mitglied ist für sein Musikinstrument selbst verantwortlich. Große Instrumente können allerdings vom Orchester gestellt werden. Da es eine rotierende Stimmverteilung gibt (es gibt z.B. keinen erste Flötisten, der immer die erste Stimme spielt), werden von allen Musikern auch Nebeninstrumente wie z.B. Piccoloflöte, Bass- und Es-Klarinette, Englisch-Horn und Kontrafagott sowie Wagnertuba verlangt. Dies kann u.U. schon für die erste Arbeitsphase gelten. Das Orchester stellt folgende Instrumente zur Verfügung: Kontrabässe (teilw. 5-Saitig), Harfen, Klavier, Celesta, Pauken, Schlagzeug, Englisch-Horn, Bassklarinette, Kontrafagott etc.).

Probearbeitsphase

Ein bestandenes Vorspiel kann eine sofortige Aufnahme bei der nächsten Arbeitsphase bedeuten, oder Eintragen in der Warteliste, in der Regel für die Dauer eines Jahres bzw. bis zum Beginn eines Studiums oder einer beruflichen Ausbildung. Die anfallenden Kosten (Fahrt und Aufenthalt) für das Vorspiel gehen zu Lasten des Bewerbers.

Nach Aufnahme in das BJO gilt die erste Arbeitsphase als Probearbeitsphase. Beurteilungskriterien für diese Probezeit sind:

  • instrumental-technisches Können
  • Musikalität
  • musikalische Anpassungsfähigkeit
  • Vorbereitung auf die Arbeitsphase
  • Engagement und Disziplin bei Proben und Konzerten
  • soziales Verhalten

Unterrichtsbefreiung

Einen Antrag auf Unterrichtsbefreiung für die Mitwirkung im Bundesjugendorchester erhält jeder Teilnehmer zur Vorlage bei seiner Schule jeweils zusammen mit dem Rundschreiben für die Arbeitsphase.

Teilnehmerkreis/Mitgliedschaft

Preisträger und Teilnehmer der Bundeswettbewerbe „Jugend musiziert“ und andere talentierte und förderungswürdige Instrumentalisten zwischen 14 und 20 Jahren, die in Deutschland leben, oder die deutsche Staatsbürgerschaft haben, dürfen mitspielen.

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