Konzerte

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250 Jahre Beethoven – Das Beethoven-Crescendo

Nach dem runden Geburtstag des Bundesjugendorchesters im Jahr 2019 folgt 2020 direkt ein nächstes herauragendes Jubiläum: der 250. Geburtstag Ludwig van Beethovens! Der Musik des gebürtigen Bonners - in dessen Heimtastadt das Budnesjugendorchester seinen Sitz hat - widmen wir alle Arbeitsphasen des Jahres 2020. Bei der Wintertournee im Januar wird dabei die 5. Sinfonie Beethovens aufgeführt, im April folgt seine 3. Sinfonie; den Höhepunkt erlebt unser musikalisches Jahr schließlich im Sommer mit der weltberühmten 9. Sinfonie, in Zusammenarbeit mit dem World Youth Choir und zahlreichen renommierten Solisten. Zudem wird auf jeder Tournee ein für BTHVN2020 und den Deutschen Musikrat komponiertes Auftragswerk uraufgeführt.

Die Oster-Arbeitsphase steht zudem unter einem besonders spannenden Aspekt: der Gehörlosigkeit. Die Taubheit war mehr als eine tragische Fügung im Leben von Ludwig van Beethoven. Im "Heiligenstädter Testament" beschreibt er die charakteristische soziale Isolation des Schwerhörigen und die Schwerhörigkeit als Krankheit: Man kann sie nicht sehen, und der Betroffene macht sich unsichtbar. Beethovens 3. Symphonie entstand in den Jahren 1802 und 1803, aus genau dieser Zeit stammt das so genannte Heiligenstädter Testament (1802), ein Brief, in dem Beethovens Verzweiflung über die fortschreitende Ertaubung und seine baldige Todeserwartung zum Ausdruck kommen. Aus diesem Brief tragen gehörlose Schüler*innen bei den Konzerten unserer Ostertournee einige kurze Passagen in einer künstlerischen Form der Gebärdensprache vor.

Berlin Philharmoniker
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