Paavo Järvi dirigiert Bundesjugendorchester

Das Bundesjugendorchester sendet am 17. Oktober 2020 Ludwig van Beethovens 7. Sinfonie als Video-Livestream unter der Leitung von Paavo Järvi. Die Übertragung aus der Beethovenstadt Bonn ist um 18:00 Uhr auf Facebook, YouTube und www.bundesjugendorchester.de/live zu sehen. Im Rahmen einer Sonderarbeitsphase wird es außerdem einen Konzertfilm und eine Videodokumentation geben, die die Arbeit des Dirigenten mit den jungen Musikerinnen und Musikern festhält.

Der ausgewiesene Beethoven-Spezialist und international gefragte Dirigent Paavo Järvi arbeitet erstmals mit dem Nationalen Jugendorchester der Bundesrepublik Deutschland. Der estnische Dirigent leitet gleich vier namhafte Orchester: Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen, das Estonian Festival Orchestra, das NHK Symphony Orchestra Tokyo und seit einem Jahr auch das Tonhalle-Orchester Zürich. „Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit mit den jungen Musikerinnen und Musikern. Das Bundesjugendorchester ist ein wichtiger Baustein des deutschen Musiklebens und gewissermaßen das Fundament vieler Orchester – nicht zuletzt auch für die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen“, so Paavo Järvi. Das „Beethoven-Projekt“, eine Gesamtaufnahme aller Sinfonien des Bonner Komponisten mit der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, brachte ihm weltweit große Anerkennung.

Die Aufnahmen des Bundesjugendorchesters finden vom 10. bis zum 17. Oktober 2020 im Hotel Maritim Bonn statt und werden durch die Beethoven Jubiläums Gesellschaft BTHVN2020 mit Fördermitteln der Bundesrepublik Deutschland, des Landes Nordrhein-Westfalen, des Rhein-Sieg-Kreises und der Stadt Bonn ermöglicht.

Der Konzertfilm und die Videodokumentation sollen Mitte Dezember online veröffentlicht werden. Mit der Arbeitsphase unter der Leitung von Paavo Järvi nimmt das Bundesjugendorchester seine musikalische Arbeit nach einer pandemiebedingten Pause unter strengen Hygieneregeln wieder auf. Im Laufe des nächsten Jahres folgen Projekte unter anderem mit Christian Tetzlaff und Kirill Petrenko.

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