Bundesjugendorchester: Rund 5.000 Besucher bei Januar-Tournee

Am vergangenen Sonntag hat das Bundesjugendorchester seine diesjährige Wintertournee unter Leitung des Dirigenten Marc Albrecht und mit dem Violoncello-Solisten Alban Gerhardt beendet. Vom 10. bis 18. Januar spielten die 104 Musikerinnen und Musiker im Alter von 14 bis 19 Jahren in insgesamt sieben deutschen Städten. Auf dem  Programm: György Ligetis „Atmosphères“, Henri Dutilleux’ „Tout un monde lointain …“ für Violoncello und Orchester und „Also sprach Zarathustra“ von Richard Strauss.

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Das Auftakt-Konzert am Orchesterstandort Bonn, das in der Bundeskunsthalle thematisch an die „Outer Space“-Ausstellung anknüpfte, war komplett ausverkauft; ebenso das Gastspiel am Theater Schweinfurt. Weitere Tournee-Orte waren Nürnberg, Villingen-Schwenningen und Ludwigsburg. Zahlreiche Musikliebhaber hatten die Gelegenheit, das Konzert im Radio mitzuerleben: WDR3 sendete einen Mitschnitt des Konzerts in Bonn. Unter den insgesamt rund 5.000 Konzertbesuchern waren auch 1.100 Schülerinnen und Schüler, die an denSchoolSessions“ in Mülheim/Ruhr und Waiblingen teilgenommen hatten. Die Schulkonzerte wurden von vier Orchestermitgliedern moderiert, die im Vorfeld ein Coaching zu Moderation und Musikvermittlung erhalten hatten.

r den Violoncello-Solisten Alban Gerhardt war dies nach 2006 bereits die zweite Tournee mit dem Bundesjugendorchester, in dessen Reihen er bereits von 1985 bis 1988 als Orchestermitglied gewirkt hatte. Marc Albrecht, Chefdirigent der Nederlandse Opera und des Nederlands Philharmonisch Orkest, arbeitete das erste Mal mit dem Bundesjugendorchester zusammen. Mit dem Träger des Bundesjugendorchesters, der Deutschen Musikrat Projekt gGmbH, verbindet Albrecht seit 2008 auch eine Workshop- und Jurytätigkeit beim Dirigentenforum.

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